Merry X-Mas

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1230124108Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und schöne Feiertage. Ich hoffe ihr rutscht gut ins neue Jahr hinüber und mögen eure Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen! Schöne WEIHNACHTEN euer Matthias

 

 

Spanien statt Schnee und Ergometer

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1229363860Am 6.Dezember habe ich mich auf nach Spanien gemacht, wo solls anders hingehn als nach Malaga
;) Zuerst war ein Trainingslager in Südtirol geplant, da aber das Wetter bei diesem Vorhaben nicht ganz mitspielte, musste ich umdisponieren. Inerhalb von einem Tag hat mir Erich del Pozo (www.delpmc.com) die ganze „Reise“ zusammengestellt! Danke!
Das Wetter hier ist einfach super: Immer so zwischen 15 und 20Grad und Sonnenschein!
In diesen fast zwei Wochen (bis 18ten bin ich hier) absolviere ich hauptsächlich Grundlageneinheiten... alles ganz locker ;)
Schöne Grüße aus dem sonnigen Malaga

 

6 Wochen Feriencamp beim Heer überstanden

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1228412116Endlich habe ich es geschafft! Die Grundausbildung ist nun endlich hinter mir. Die 6 Wochen sind eigentlich ganz schön schnell vergangen. Stationiert waren wir (alle Sommersportler) in der Hackher Kaserne in Gratkorn, nähe Graz.
Seit Mitte November bin ich jetzt schon im Heeresleistungszentrum 03, in der Südstadt. Hier habe ich sehr gute Trainingsbedingungen und kann mein Programm voll durchziehen.
Also, ich werde euch auf dem laufendem halten....

 

Schwerer Kurs- gutes Ergebnis- kein WM-Start

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Der Staatsmeisterschaftskurs im Zeitfahrn hatte es heuer wirklich in sich. Ein andauerntes auf und ab, was in der Summe 450Höhenmeter auf 28km ergab. Ich kam echt gut in Tritt und konnte diesen auch bis zum Schluss durchhalten. Lediglich auf dem einzigen wirklichen Flachstück (4km Länge) machte mir der starke Gegenwind etwas zu schaffen und ich schätze, dass ich auf diesem Abschnitt die meiste Zeit liegen lassen habe.
Insgesamt fuhr ich auf den 12.Gesamtrang und belegte in der U23-Wertung den 5.Platz.
Leider bekam ich nicht die Chance um mich bei der Zeitfahr WM zu beweisen.

 

Alles auf eine Karte beim Finale in Schwaz

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1221583739Am Sonntag stand das letzte Tchibo.Top.Radliga Rennen in Schwaz am Plan. Für mich stand noch alles offen im Kampf um das weiße Nachwuchstrikot (U23 Gesamtwertung TchiboCup).
Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht ganz mit. Das Rennen wurde auf Grund der wiedrigen Bedingungen (7Grad und Dauerregen) von 176km auf 97km verkürzt.
Anfangs wurde ein recht angenehmes Tempo angeschlagen und es waren kaum Attacken. Auch ich hielt mich heute etwas zurück, da ich alles auf den finalen Schlussspurt setzte. Nach 20 gefahrenen Kilometern konnte sich Jan Barta vom KTM-Junkers Team solo vom Feld absetzen und schaffte es, seinen Vorsprung von einer Minute, konstant zu halten. Die Elk-Mannschaft bemühte sich zwar sehr den Rückstand wett zu machen, doch der Abstand blieb in etwa immer gleich. Dann ein blöder Sturz an der Spitze. Barta konnte seine Fahrt nicht fortsetzen und wurde sicherheitshalber ins Krankenhaus eingeliefert. Nun war der Kampf um den Tagessieg wieder neu eröffnet. Ich hatte eine super Position und bei der 1000 Meter Marke konnte ich mich sogar hinter den Gourmetfein-Zug einspannen. Mit vollem Risiko gings in die scharfe "S"-Kurve und dann die letzten 500m ins Ziel. Mit einem super Endspurt konnte ich mir den 8.Platz sichern. Jetzt hieß es aber erstmals abwarten, ob es zum Gesamtsieg in der U23 Wertung reichen würde. Doch leider, mit zwar nur mehr 20 Zählern Rückstand auf Sokoll, reichte es nicht zum Sieg.
Ich war mit meinem 8.Platz sehr zufrieden. Außerdem gewann ich die U23 Wertung an diesem Tag und machte mich zum zweifachen Tiroler Landesmeister.
Martin Riska konnte gleich drei Siege feiern: Sieg beim Rennen, Gesamtsieg der Radliga und den Sieg in der Mannschaftswertung (Gourmetfein-Team).

 

3-Länder-Tour mit Höhen und Tiefen

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1221074347Am Freitag, den 5.September startete die 3-Länder-Tour (Linz-Passau-Budweis) im Tschechischen Budweis.
Leider hatte ich gleich auf der ersten Etappe großes Pech: Nach 30 gefahrenen Kilometern hatte ich einen Defekt. Ok eigentlich kein Problem, doch genau zu diesem Zeitpunkt begann der erste Berg. Laufrad schnell gewechselt und gleich im Konvoi drinnen. Schön langsam arbeitete ich mich vor und schaffte dann sogar den Anschluss zum Feld. Vom Ausrasten war gar keine Rede, denn kaum war ich dran, kam der nächste steile Anstieg und vorne wurde attackiert. Von der kraftraubenden Aufholjagd war ich völlig platt und daher konnte ich nur so zusehen, wie sie mir vorne davonfuhren. Schlussendlich fand ich mich in einer großen Gruppe mit welcher ich auch das Rennen, leider mit 10Minuten Rückstand, beendete.
Am nächsten Tag stand die Doppeletappe am Plan. Beim ersten Teil von Linz nach Passau konnte ich den 22.Etappenplatz herausfahren. Um 18Uhr sollte es dann zum zweiten Teilstück gehen oder sollte ich eher sagen drittes Teilstück?! Denn zwischen den beiden Etappen an diesem Tag fand auch noch ein Kriterium, welches unabhängig von dieser Rundfahrt war, statt. Ich fuhr den 3.Platz heraus, hinter Adam Homolka und Mair Tom und außerdem einige Prämien. Finanziell hatte es sich echt gelohnt, doch wie stand es um meine Beine für das schwere Rundstreckenrennen (2,2km und 40Hm pro Runde- 15Runden). Erstaunlicher Weise ging es recht gut. Ein Top-Ergebnis war nicht drinn, aber für das dritte Rennen am heutigen Tag, war ich ganz zufrieden.
Am Sonntag dann die Königsetappe mit zwei Bergen und zuletzt der Bergankunft auf der Höss (10km Auffahrt). Ich versuchte meinen Teamkollegen Norbert Dürauer so gut wie möglich zu unterstützen, da er sehr gut in der Gesamtwertung lag. Vor dem Schlussanstieg fuhr ich ihn in Position und könnte die ersten 2km Tempo für ihn machen, als ich ihn dann alleine auf den Weg schickte. Ich hatte auch noch sehr gute Beine hinauf zur Höss und fuhr einen 31.Platz heraus. Dürtschi machte seine Arbeit sehr gut und belegte den 21.Gesamtrang. Im Endergebnis landete ich auf dem 50.Platz.

 

Ewige Flucht und dann nur Platz 7 von 10

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1220385096Sonntagfrüh und der Startschuss zum Strassenrennen in St.Johann (Tirol) fiel pünktlich um 8Uhr. Die relativ unspektakuläre Runde galt es 5Mal zu bewältigen, was schlussendlich 185km ergab.
Die erste Runde, noch etwas hektisch, doch zu Beginn der zweiten ging dann schon die Post ab. Nach dem kurzen Anstieg rauf zur Huberhöhe waren noch 2 Gourmetfeinfahrer alleine an der Spitze. Zusammen mit Dominik Brändle machte ich mich auf die Verfolgung. In windeseile schafften wir den Anschluss und mit uns 8 andere Fahrer. Zwar war niemand vom Elk-Team mitdabei, doch die Gruppe rund um die 3 Welser (Ribi, Bradly, Schröger), Dominik und mich (Team Tyrol), Probst vom KTM-Team, einem Italiener, einem Deutschen und weiteren Fahrern lief wirlich gut. Unser Vorsprung war immer im Bereich von 2-3 Minuten. Hinten schafften sie es nicht den Abstand zu veringern und so gingen wir mit knapp 3 Minuten Vorsprung auf die letzte Runde. Dominik arbeitete echt super, doch leider musste er der vielen Führungsarbeit in der letzten Runde Tribut zollen und konnte das kleine Loch nach dem letzten Berg nicht mehr schließen. So war ich in der Schlussphase leider auf mich alleine gestellt. Die ersten Attacken erfolgten schon 15km vor dem Ziel. Ich war fast bei jeder dabei, konnte mich sogar zweimal mit Schröger etwas weiter absetzen, doch hinten gab man sich mit dieser Konstelation nicht zufrieden. Als wir das zweite Mal eingeholt wurden, konnte ich nicht mehr kontern und verpasste die entscheidente Gruppe (4Mann).
Gourmetfein hatte ihren Mann vorne, da ist es mir klar das man nicht mehr mitarbeitet, doch sehr enttäuscht wurde ich von den restlichen 3 Fahrern (Auer, Götz und dem Portugiesen FIGUEIREDO) meiner Gruppe. Ich erhielt keinerlei Unterstützung, machte alleine das Tempo und konnte nur so zusehen wie die Chancen um den Sieg dahinflossen. Erklären kann ich mir das Ganze nicht, den Vorne ging es um den Sieg (der für uns, wenn wir alle zusammengearbeitet hätten, noch locker in Reichweite gewesen wäre) und in unserer Gruppe nur mehr um den 5.Platz. Naja manche geben sich auch mit diesem Ergebnis zufrieden. Im Spurt kam ich nur noch auf den 7.Platz.
Den Sieg holte sich Rubsi Probst vor Schröger.
Am Freitag geht es weiter mit der Friedensrundfahrt LINZ-PASSAU-BUDWEIS!

 

GP Tell....ein harter Brocken in der Schweiz

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12197633754 Etappen und einen Prolog gab es beim GP Tell in der Schweiz zu bewältigen.
Die Abscnitte waren allesamt sehr hügelig bis bergig und das Tempo wurde immer extrem hoch gehalten.
Bei meinem ersten Prolog hatte ich nicht gerade den besten Einstand, etwas die Kurven verpatzt und schon die wichtigen Sekunden auf dem 2km "kurzen" Kurs verloren.
Auf den nächsten Etappen lief es eigentlich recht gut, vielleicht spiegelt sich das Ganze nicht in meinem Ergebnis wieder, denn oft musste ich meinen Ausreißversuchen Buße zollen. Auf der dritten Etappe hatte ich leider auch das Pech von einem Zug aufgehalten worden zu sein. Naja, die zehnminütige Pause wurde für eine Pinkelpause und eine stressfreie Nahrungsaufnahme genutzt, bevor wir dann die restlichen 30km in Angriff nahmen.
Die letzte Etappe wurde, in hervorragender Manier, von den Russen kontrolliert. Sie fuhren fast das ganze Rennen von vorne herunter und ließen sich nicht einmal in eine unangenehme Situation bringen. Somit stellten sie den Rundfahrtssieger.
Einen super Endspurt legte Daniel Schorn hin, der zum Schluss noch den zweiten Etappenplatz ersprintete.
Ich landete auf dem 62.Gesamtrang.

 

Harte Arbeit im Burgenland, doch keine Belohnung

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1219094072Gestern startete ich beim vorletzten Rennen der TchiboCup Radserie.
Es galt eine große Runde, mit zwei Bergen und sechs, hügelige kleine Runden zu bewältigen.
Am ersten Berg, auf der großen Runde wurde von den Gourmetfein- Fahrern ein extrem hohes Tempo angeschlagen. Anfangs konnte ich die Spitze gut halten, doch aufgrund der ersten schnellen Kilometern am Berg, musste ich dann reißen lassen und fuhr zwischen Spitze und "Hauptfeld" zur Bergwertung. Oben wurde ich von der hintern Gruppe geschluckt und die Elche versuchten alles um den Cupführenden Pichler wieder an die Spitze heranzufahren. Doch anstatt das wir Zeit gut machten, verloren wir nur, sogar bis zu 2min30sec. Auf den Schlussrunden spannten sich Dürauer und ich an die Spitze um zusammen mit den Elk-Profis das Loch nach vorne zu schließen. Wir kamen bis auf 50Sekunden heran, doch dann war bei mir auch die Luft raus und ich musste auf den kleinen, giftigen Anstiegen ganz schön kämpfen. Immer wieder versuchetn wir das Tempo anzukurpeln. Auf der letzten Runde kamen wir sogar auf bis zu 20Sekunden heran, doch zum Anschluss reichte es einfach nicht. Mit letzter Kraft versuchte ich im Sprint noch eine halbwegs gute ´Platzierung herauszufahren, doch ich war echt platt nach der vielen Arbeit.
Ich schaffte es gerade Mal auf den 31.Platz. Eibegger gewann das Rennen, doch zugleich musste auch Pichler sein gelbes Trikot ausziehen.
Ein großes Dankeschön muss ich auch an Dürtschi(Dürauer Norbert) richten, der mich echt toll Unterschütze und eine starkes Rennen fuhr!
Am Dienstag geht es, mit dem Nationalteam, in die Schweiz zum GP Tell.

 

Wiener krönt sich zum Tiroler Zeitfahrmeister :- )

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1219091928Am Samstag startete ich bei der Tiroler Zeitfahrmeisterschaft in Erpfendorf.
Das Wetter war echt mies....es hatte lediglich 12Grad und der Regen wurde immer stärker anstatt schwächer. Die Strecke führte über 20,5km und war fast flach (insgesamt 80hM). Ich fand von Anfang an einen sehr guten Tritt und konnte diesen auch bis ins Ziel halten. Mit einem Schnitt von 48km/h fuhr ich auf den zweiten Gesamtplatz, nur 3Sekunden hinter dem Deutschen, Schweiger und 4Sekunden vor Rupert Probst.
Außerdem holte ich mir meinen ersten Tiroler Meistertitel!

 

Schnell, Schneller, Seiersberg

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1218389144Einfach der wahnsinn das heutige Strassenrennen in Seiersberg. Eine Attacke nach der anderen, so schnell konnte man garnicht schauen. Keine einzige Sekunde wurde das Tempo reduziert und so kam es auch, dass wir im Ziel nach 144km einen 47,8km/h Schnitt hatten.
Immer vorne mit dabei, aber das extreme Tempo im Hauptfeld machte es verdammt schwierig sich abzusetzen. Dann endlich in der dritten von fünf Runden schafften wir es, Mäthi Brändle (Team Ista) und ich, uns mit 20 anderen Fahrern einen Vorsprung herauszufahren. Die Gruppe kam immer besser ins Laufen und so wuchs unser Zeitabstand gegenüber dem Hauptfeld immer weiter an. Die letzte Runde war durch heftige Attacken geprägt und die 5Mann von Volksbank + 6Mann von Sava machten es uns nicht gerade leicht. Doch 15km vor dem Ziel wurde unsere Gruppe nochmals gespalten. Mäthi und ich machten uns alleine auf die Verfolgung und kamen sogar noch heran. Somit war für uns noch alles offen. Unsere Gruppe (10Mann) machte ordentlich Druck, sodass unsere Verfolger die Aufholjagd einstellten. 4km vor dem Ziel machte sich Cameron Wurf (Volksbank) alleine auf die Flucht und konnte sich absetzen. Unsere Gruppe reagierte nicht und so startete ich meinen Vorstoss, mit Erfolg. Bei der 500m Marke war ich schon fast dran an Wurf...den Sieg zum Greifen nahe, doch ich konnte den minimalen Abstand nicht wettmachen und landete auf dem 2.Platz. Trotzdem...einfach genial. An paar Sekunden hinter mir, kam schon unsere Gruppe, in welcher sich Brändle noch den 8.Gesamtrang sicherte.
Außerdem räumten wir mächtig bei den Sprintwertungen ab. Immer war einer von uns(Brändle M., Brändle D. und ich)dabei und sogar öfters 2 von uns unter den ersten drei!
Einfach spitze! Dominik Brändle ist heute auch ein super Rennen gefahren. Er verpasste unsere Gruppe nur knapp, da er gerade Trinkflaschen vom Auto holte. Das nächste Mal klappts bestimmt Dommy ;P

 

Mit letzter Kraft ins Ziel- Enttäuschung und Glück machten sich gleichzeitig breit

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1218054498Sonntag- Voralberg/Götzis- 11Uhr Start und schon eine brühtende Hitze- 150 Starter- 2.Runde und schon 8Mann Spitze- zum Schluss gezeichnet von der 150km langen Flucht- 5.Platz und gemischte Gefühle im Ziel


Das nächste TchiboCup Rennen stand schon vor der Tür und diesmal waren wir zu Gast in Vorarlberg. Das Kriterium am Samstag ließ ich aus, da ich mir nach der weiten Autofahrt die Beine bei einer gemütlichen Trainingsrunde auslockern wollte.
Start war wie immer um 11Uhr und schon nach dem neutralen Start, löste sich eine 13Mann starke Gruppe vom Feld ab. Da leider keiner von uns dabei war, mussten wir nun handeln. Ich versuchte es gleich anfangs der zweiten Runde mit einer Attacke am "Berg" um alleine nach vorne zu springen. Ich konnte das 30sec. Loch mit eine paar Fahrern am Hinterrad schließen, setzte gleich die nächste Attacke drauf und war zuerst mit zwei Fahrern und kurz darauf mit 8 unterwegs. Wobei Ludescher vom Team Volksbank in der 4.Runde, aufgrund eines Bienenstiches, das Rennen beenden musste.
Wir kamen in den nächsten vier Runden nie mehr als eine Minute vom Hauptfeld davon. Doch dann wurde es hinten etwas ruhiger und unser Vorsprung immer größer. Sehr bedauerlich war jedoch, dass Hungerbühler(ProContinental Team Volksbank) und Lauscha (ProContinetal Team Elk) sich nicht auch nur einmal an der Führungsarbeit beteiligten. Es ist mir schon klar, dass es bestimmte Stallorder in den Teams gibt, doch wenn man mit nur mehr 50km zu fahren, einen Vorsprung von über 6Minuten hat, könnte man sich schon dazu aufraffen etwas an der Führungsarbeit mitzuhelfen. Auf den letzten Runden war es schon ziemlich sicher, dass dieses Rennen unter uns 8 Fahrern entschieden werden musste.
Obwohl sich die beiden 150km in unserem Windschatten schonten, gelang es ihnen nicht sich abzusetzten. Fünf Kilometer vor dem Ziel waren wir nur mehr zu fünft und auch am Schluss versuchte ich das Tempo noch hoch zuhalten, da die drei Mann von hinten immer näher kamen. Am Schluss musste ich dafür bezahlen, da ich die entscheidende Attacke nicht mitgehen konnte. So fuhr ich auf den 5.Platz. Glücklich über meine Leistung, doch auch sehr enttäuscht über die Einstellung der anderen Fahrer. Verdienter Sieger, Martin Riska!

 

Purgstall mal 2

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Am Samstag und Sonntag standen in Purgstall die zwei selektiven Strassenrennen am Plan.
Am Samstag fand ich mich gleich in der ersten Runden (erste von sieben) nach dem Anstieg in der Spitzengruppe.
Wir waren 11 Mann und darunter auch 4 Elkprofis. Von Anfang an waren wir uns einig und bauten unseren Vorsprung auf das Hauptfeld immer weiter aus. In der vorletzten Runde konnte ich das Tempo von Eibegger am Berg nicht mehr halten und ging mit drei Mann (ein Deutscher, Leopold und Pichler Michi) auf die letzte Runde. Schlussendlich verloren wir 3min. auf Eibegger, jedoch war ich mit meinem 7.Platz sehr zufrieden. Auch eine sehr starke Mannschaftsleistung: 4 Jungs unter den ersten 15!!

Die Strecke am Sonntag war zwar etwas leichter, jedoch kam ich mit dem untrythmischen Berg nicht wirklich zurecht. Wie am Vortag wurde auch heute von Anfang an attackiert. Dann wurden 3 Runden etwas ruhiger gefahren und zu Halbzeit des Rennens konnte sich eine Gruppe absetzen, mit darunter: Steidl und Dürauer. Als dann in der 5 Runde die entscheidente Attacke am Berg gefahren wurde, konnte ich nicht ganz folgen und fand mich in einer kleinen Gruppe wieder. In der vorletzten Runde schafften wir es sogar noch auf 30sec. an die Spitze heranzufahren, jedoch verpassten den Anschluss ganz knapp. Im Ziel belegte ich den 19.Platz, nicht ganz zufrieden damit, aber ein gutes Training war es allemal.

Am Donnerstag starte ich beim Volksbank Nightrace in Waidhofen und am Freitag beim Wiener Rathauskriterium.

 

ACHTUNG, ACHTUNG: Jetzt endlich, brandaktuelle Fotos online

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1216805635So, nun habe ich es endlich geschafft die besten Fotos von den letzten Rennen zusammenzusuchen und diese endlich online zustellen. Unter dem Ordner "Brandaktuell" findet ihr die besten Fotos von: GP Kranj(Slo.), Völkermarkt, Wien- Lassnitzhöhe und Ranshofen.
Viel Spass damit ;)

 

Aktivster Fahrer, doch am Schluss reichte es für keine Top- Platzierung

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1216661933Am Samstag gings auf zum nächsten Ligarennen in Ranshofen (Oberösterreich).
Die 12km lange Runde, welche es 14 Mal zu bewältigen galt, war recht unspektakulär, lediglich mit einem 300m langen Anstieg zum Ziel hinauf.
Das Tempo war von Anfang an sehr hoch, ich war bei fast jeder Attacke dabei und wenn nicht, dann galt es das Loch nach vorne zuschließen. Schon in der zweiten Runde konnte ich mich mit sechs anderen Fahrern absetzen. Das Feld lies uns jedoch nie mehr als eine Minute entkommen. Bis zur Halbzeit des Rennens konnten wir uns vorne behaupten und außerdem sammelte ich wertvolle Sprint- und Bergpunkte. Als wir wieder gestellt wurden, ging es mit zahlreichen Attacken weiter.
Eine weitere Gruppe schaffte die Flucht und der Vorsprung wuchs immer mehr an. Da niemand von Volksbank und unserer Mannschaft vertreten war, machten wir zusammen mit den Voralbergern das Tempo. Meine Burschen, Kirchi, Steidl und Dürtschi waren echt stark und so gelang es uns das Loch, drei Runden vor Schluss, zuschließen.
In der vorletzten Runde konnte ich mich mit Benetseder etwas vom Feld absetzen, jedoch wurden wir gleich darauf wieder gestellt. So kam es zu einem Massensprint. Mit vollem Risiko versuchte ich so weit wie möglich in die Zielkurve hineinzufahren. Dies klappte auch gut, doch bei der 100m Marke stürtzen noch einige Fahrer vor mir und ich verlor Platz um Platz. Schlussendlich landete ich auf dem 21.Rang und wurde aktivster Faherer des Rennens.
Mit meiner Leistung war ich vollstens zufrieden und beim nächsten Mal klappt es im Finale auch noch ;)

 

EM Verbania/ Italien- Hitzeschlacht am Lago Maggiore

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1215722845Meine erste Europameisterschaft bei den U23 Fahrer und ein richtig guter Einstand!
Fast eine ganze Woche Vorbereitung in Italien, Verbania bis es dann am Samstag zum großen Showdown kam. Die Strecke war genau mein Ding, ein andauerndes auf und ab mit einem 2,5km langen, recht bissigen Anstieg, kurz nach Start und Ziel.
Das Rennen wurde auf Grund der enormen Hitze(bis zu 40Grad) ein brutales Ausscheidungsrennen. Ich kam von Runde zu Runde immer besser in Schwung und fuhr in den letzten Runden, ganz vorne am Berg mit. Sturzbeding und auf Grund von einigen Defekten waren in den letzten 2 von insgesamt 7 Runden nur noch Daniel Schorn und ich im Rennen. Immer vorne präsent und aufmerksam, versuchten wir (abwechselnd) bei allen Attacken dabei zu sein. Dies gelang auch super, bis zur letzten Abfahrt(ganz gerade aus, eng und mit drei 90° "Ecken")wo sich eine 14 Mann Gruppe absetzte. In dem verwinkelden Bergabstück riss, drei Positionen vor mir, ein kleines Loch auf, wobei sich eben diese Gruppe abspaltete. Ich versuchte noch nachvorne, zu meinem Teamkollegen, zuspringen, jedoch jeder Versuch wurde abgewehrt. Bei der 500m Marke lag ich sogar noch auf Platz 15, doch wurde ich noch gestellt. Ich wurde genau 30ter von 200 Startern und lediglich 55 Fahrer beendeten das Rennen. Ein spitzen Ergebnis erreichte Daniel, der auf dem 5.Platz landete.GRATULATION!
Ich war echt zufrieden mit meiner Leistung, es war einfach ein super Rennen und eine tolle Woche in Italien!

 

Ausscheidungsrennen und extreme Hitzeschlacht bei der ÖM in Seefeld

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1214857522Die heurige Staatsmeisterschaft wurde in Seefeld/ Tirol ausgetragen.
Der 25km lange Rundkurs hatte es echt in sich. Insgesamt waren in 150km, 3200Hm zu bewältigen. Das Wetter war auch auf unserer Seite, doch die Temperatur mit bis zu 34Grad zehrte stark an den Kräften.
Kaum fiel der Startschuss, war das Feld schon in die Länge gezogen und eine Attacke folgte der nächsten.
Schon nach 10km schaffte ich den Sprung in eine Ausreißergruppe und wir konnten uns immer weiter vom Feld absetzen.
Rucker und Obwaller waren die Einzigen, die am ersten Berg den Sprung nach vorne (in unsere Gruppe) wagten und dies mit Erfolg. Unsere Vorsprung wurde nun stetig größer und so hatten wir in der zweiten Runde knapp drei Minuten und anfangs der dritten Runde, fünf Minuten. Trotz aller Bemühungen konnte ich dem hohen Tempo, in der dritten Runde, am Berg nicht mehr folgen. So ging ich zusammen mit dem Volksbank-Profi Ludescher in die vierte Runde. Auf die Spitze hatten wir 40sec. Rückstand und das jagende Feld hielten wir auf 2min30sec. Am nächsten Berg war es dann so weit: Pfannberger nahm das Rennen in seine Hand und attackierte aus dem Hauptfeld heraus. Es konnten ihm lediglich Rohregger und M.Pichler folgen. Auf der Hälfte des Anstieges wurde ich geschluckt. Ich versuchte das Tempo einiger Fahrer mitzugehen, konnte aber nicht einsteigen. Erst als mich eine etwas größere Gruppe überholte, war es mir möglich dem Tempo zu folgen.
Schlussendlich erkämpfte ich mir den 31.Gesamtrang und den 7.Platz in der U23 Wertung. Martin Schöffmann holte sich seinen ersten Meistertitel bei den U23 und mein Teamkollege Norbert Dürauer fuhr, mit dem 5.Platz, nur knapp am Podest vorbei.
Pfannberger fuhr mit beeindruckender Manier zu seinem zweiten Staatsmeistertitel in Reihenfolge.
Lediglich 39 Fahrer, von 111 gestarteten erreichten das Ziel.
Es war eine wirklich extreme Strecke, doch meisterschaftswürdig.

 

Lungau- Rundfahrt

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Vom Pech verfolgt in Thüringen

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Int. Thüringen Rundfahrt

 

Regenschlacht bis Lassnitzhöhe

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Viel Arbeit, jedoch immer wieder Uneinigkeit in den Ausreißergruppen

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1212424292Trotz der verdammt langen Flucht beim gestrigen GP Kranj hatte ich super Beine und war echt gut gestimmt für das heutige Top Radligarennen in Völkermarkt. Von Anfang an war ich bei fast jeder Fluchtgruppe dabei, initiierte selbst einige, doch man war sich nie richtig einig. Obwohl der Abstand einmal sogar mehr als eine Minute betrug und von jeder Mannschaft einer oder mehrere Fahrer vertreten waren, kam das ganze nicht ins Laufen und so wurden wir wieder gestellt. Ich weiß nicht genau, aber irgendwie ist dies ein Phänomen, welches nur in Österreich vorkommt....
Leider war ich in den letzten zwei Runden auf mich alleine gestellt und musste mich daher öfters an die Spitze unserer Gruppe setzen, um die Ausreißer nicht all zu weit wegkommen zu lassen. Kurz vor der letzten Runde ging eine 10Mann Spitzengruppe, welche wir, trotz der Arbeit von Volksbank, nur ganz knapp nicht mehr einholen konnten. Schlussendlich fehlte mir etwas Kraft, aufgrund der zahlreichen Fluchtversuche und so erreichte ich nur den 32.Rang.
Zwar wurde ich dritter in der U23-Wertung, jedoch für Punkte im Tchibocup reichte diese Platzierung nicht. Ich konnte mein Trikot verteitigen, aber meinen kleinen Vorsprung leider nicht ausbauen.
Nächsten Sonntag folgt der Klassiker, Wien-Laßnitzhöhe, welcher auch zur Tchibo.Top.Radliga zählt.
Neue Bilder online (Select-Tour)

 

Nach 105km Flucht und einer Menge Sprint- und Bergpunkten vom Feld geschluckt

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1212423401Die erste Einladung für unser Team zu einem UCI 1.1 Rennen und alle waren top motiviert. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis des GP Kranj wieder.
Es ging über vier große Runden mit jeweils einem Anstieg zur Bergwertung und zum Schluss waren vier kleine, sehr anspruchsvolle Runden zu bewältigen. Immer wieder heftige Attacken, doch bei Km 30 war ich bei der richtigen dabei und machte mich mit einem serbischen Fahrer auf und davon. Der Vorsprung schoss rasant in die Höhe und so hatten wir nach 15km Flucht schon über 4 Minuten. Mein Ausreißerkollege war extrem stark und so schafften wir einen maximalen Abstand von über 7 Minuten auf das Feld. Unterwegs Richtung Ziel sammelten wir viele Sprint- und Bergpunkte.
40 Km vor dem Ziel bagann unser Vorsprung langsam zu schmelzen, doch wir versuchten mit aller Kraft unseren Hussarenritt ins Ziel zu bringen. Wir schafften es sogar noch auf die Schlussrunden, aber nach zweien von vier waren wir dann gestellt. Das Feld hatte ein irre Tempo drauf und ich versuchte mich so gut wie möglich wieder zu integrieren. Dies gelang mir echt gut, lediglich auf der letzten Runde verlor ich etwas den Anschluss und erreicht, völlig geschafft, das Ziel als 88ter. Doch die Belohnung war die gewonnene Sprintwertung und der zweite Platz in der Bergwertung.
Ich war zwar ganz schön erledigt nach dieser 105km langen Flucht, doch echt glücklich mit dieser Ausbeute.
Auch ein großes Lob an meine Mannschaftskollegen, welche hinten im Feld die Nachführarbeit erschwerten und auch noch super Ergebnisse einfuhren.

 

Select Tour- Nicht top, doch auch kein Flop

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Schon bei der ersten von fünf Etappen konnte ich mir beim kriteriumbewerb den 21.Platz sichern und somit Punkte für die gesamtwertung sammeln. Für die Gesamtwertung waren nämlich nicht die Zeitabstände relevant, sondern die Punkte, welche sich die ersten 30 Fahrer jeder Etappe holen konnten.

 

Einfach genial, mit voller Fahrt zum 4.Platz

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1211136582Ich weis ganrnicht wo ich anfangen soll...es war einfach genial heute!
Sieben Mann Spitzengruppe, bis zu 7 Minuten Vorsprung, eine Runde "on the top of the race" und schlussendlich der 4.Platz gepaart mit der Führung in der U23 Wertung der Tchibo.Top.Radliga.
Das UCI 1.2 Rennen, welches zugleich zum Tchibocup zählte, startete heute um 10Uhr bei leichtem Regen. Ein internationales, 134 Mann starkes, Starterfeld machte sich auf die 10 anspruchsvollen Runden zu je 17km.
Schon gleich in der ersten Runde schaffte ich den Sprung in eine 7Mann starke Ausreißergruppe, welche wirklich gut harmonierte. Unser Vorsprung wuchs kontinuierlich an und in der sechsten Runde sahen wir sogar ein Plus von über 7Minuten. Hinten wurde nun Druck gemacht und bei uns war man sich uneinig. So ergriff ich die Initiative und startete eine Fluchtversuch aus der Spitze. Meine Fluchtgefährten schauten sich an und in diesem Moment war ich auch schon weg. Bei Start und Ziel betrug der Vorsprung schon über eine Minute, doch nach einer, sehr kraftraubenden, Runde an der Spitze, schlossen Barta, Benetseder und der Slowene Matej Stare zu mir auf. Nun waren wir wieder auf Tempo und hatten zugleich unsere restlichen Fluchtgefährten abgeschüttelt. Am nächsten Anstieg konnte ich dem Tempo der Dreien nicht mehr folgen und war nun wieder auf mich alleine gestellt. Dennoch konnte ich im Ziel über drei Minuten auf das heranjagende Feld retten und fuhr auf den 4.Platz. Der Sieger Matej Stare von der Mannschaft Perutnina Ptuj überquerte die Ziellinie 4Minuten vor mir.
Zugleich holte ich mir auch noch das Führungstrikot im Tchibocup U23.
Es war ein super Rennen, die Zuschauer waren klasse und die Betreung von meinem ganzen Team, sowie von Papa und Greg war einfach spitzenklasse! DANKE ;)
Fotos gehen morgen online.

 

Ried als "6.Etappe" nach Italien

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Schriftliche abgeschlossen und ab nach Italien zum Giro de Friuli

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1210792979So, das erste was ich loswerden will ist, dass es mir echt leid tut, dass ich mich jetzt so lange nicht bei euch gemeldet habe! Ich hatte nämlich von 2.-6.5 meien schriftliche Matura. Die letzte Zeit war extrem stressig und ich bin kaum zu etwas anderem gekommen, ausser lernen und trainieren. Dafür weis ich jetzt auch schon meine Ergebnisse und ich kann nur sagen das sich das lernen voll ausgezahlt hat ;) Nun steht nur noch die mündliche Matura (20.6) zwischen mir und meinem Abschlusszeugnis.
So genug von der Schule geredet, denn ich bin gleich nach der letzten Prüfung nach Italien, zum 5-tägigen "Giro de Friuli", gefahren. Mein erster Nationalteameinsatz dieses Jahr, da zu Ostern die ersten Rennen ausfielen.
Mit Denifl, Ludescher, Schorn und Pöll hatte ich verdammt starke Kollegen.
40 Mannschaften, 204 Starter und keine Sekunde Ruhe im Feld. Die ersten drei Etappen waren (im Gegensatz zu den letzten Zweien) "relativ" flach und der Rennschnitt war nie unter 45km/h. Schon auf der dritten Etappe konnte sich Steve (Stefan Denifl) mit einer kleinen Gruppe absetzen und belegte den hervorragenden sechsten Platz. Für uns galt es nun, ihn so gut wie möglich auf den letzten zwei, extrem bergigen Etappen, zu unterstützen. Auf der vierten Etappe mussten wir zwei schwere Berge überqueren und zum Schluss wartete eine 14km lange Bergankunft auf uns. Die Bergfahrt hatte es echt in sich, da es über 1200Hm hinaufging. Leider war am Schluss keiner mehr an Steves Seite, jedoch meisterete er es wieder perfekt und fuhr unter die TopTen. Ich landete im vorderen Drittel und war recht zufrieden mit meiner Leistung am Berg. Steve rangierte nun auf dem fünften Gesamtrang und konnte dies auch auf der letzten Etappe, welche zwei erste Kategorie Berge beinhaltete, bestätigen.
Zwar kein Top Ergebnis, aber trotzdem war ich mit meinem 78.Gesamtrang recht zufrieden.
Die Woche in Italien war echt super, die Stimmung war toll und außerdem war es ein super Ausgleich zu den stressigen Wochen davor.
Ergebnisse unter: www.girofriuliveneziagiulia.it

 

Best Pics....Tour of Turkey

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1209056139Es war zwar ein recht kurzer Aufenthalt für mich in der Türkei, trotzdem habe ich (bzw. Harry Berger und Christian Angermaier)ein paar Eindrücke festhalten können. Unter "Fotos" habe ich euch die besten Bilder online gestellt.
Viel Spass dabei...

 

Trotz Verletzungen konnte ich dem Ruf der Kirschen nicht wiederstehen

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1208812186Trotz der starken Schmerzen (Sturz in Türkei), konnte ich der Verlockung des diesjährigen Kirschblütnerennens nicht wiederstehen!
Das Rennen war stets schnell und es konnte sich keiner so wirklich vom Feld lösen, ausser Isak der in den ersten Runden sein Glück vergeblich versuchte. Im letzten Drittel des Rennes konnten sich die zwei bärenstarken Ukrainer vom Feld absetzen und kamen mit einem kleinen Vorsprung vor dem Feld ins Ziel. Im hektischen Massensprint belegte ich den 18.Platz. Ein recht guter Einstand nach dem verherendem Sturz bei der Tour of Turkey.

 

Tour of Turkey- 2.Etappe- Km 40- fataler Sturz

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1208808990Angekommen am Flughafen in Istanbul durften wir schon unser erstes Interview geben und die großen Stars konnten wir auch schon sichten: Klöden, Rast,...
Abgeholt wurden wir mit einem riesigen Transporter, welcher schon mit unseren Teamfarben- und logo beklebt war. Mit einem eigenem Chauffeur ging es in ein fünf Sterne-Hotel, denn am nächsten Tag wartete die erste Bewährungsprobe in Istanbul auf uns: der Prolog (Rundstreckenrennen).
Schon hier war ein riesiger Andrang. Tolle Kulisse, tausende Zuschauer und eine beinharte Strecke (70% Kopfsteinpflaster: 150Hm bergab, dann ein kurzes Flachstück und gleich wieder 150Hm hinauf zu Start/Ziel mit einer Rundenlänge von 2km und insgesamt 75km). Die Strassen waren extrem eng und es gab kaum Stellen zum Überholen. Schon nach der ersten Runde spaltete sich das Feld in viele kleine Gruppen auf. Ich war noch ganz vorne dabei, doch in der dritten Runde sprengten die Pro-Tour Mannschaften die Gruppe und ich konnte dem hohen Tempo nicht ganz folgen. Zusammen in der Gruppe mit Petacchi, versuchten wir das Loch zu schließen, jedoch nahm man uns nach der siebten Runde aus dem Rennen. Schlussendlich wurde ich als 67ter im Ergebniss gereit und da dieses Rennen nicht zur Gesamtwertung zählte, war dies nicht weiter relevant. Nicht nur den Sieg, sondern auch ein Preisgeld von 22.000Euro, holte sich Grégory Rast vom Astana Team.
Nach dem Auftakt in Istanbul ging es mit dem Flieger nach Izmir zur ersten Etappe.
Start war um 14Uhr30 bei strahlendem Sonnenschein und es war brennend heiß (32Grad). Zu Beginn des Rennens wurde ein extrem hohes Tempo angeschlagen, da man sich um jeden Preis absetzten wollten. Ich konnte mich gut vorne behaupten, jedoch die großen Teams hielten alles zusammen. Erst zur Hälfte des Rennens schafften zwei Fahrer die Flucht und konnten sich bis kurz vor dem Ziel vorne halten.
Die Landschaft war wunderschön, nur der raue, sehr schlecht Asphalt machte allen etwas zu schaffen. Die Etappe verlief echt super und ich erreichte das Ziel mit der Gruppe des Etappensiegers (Petacchi).
Die 2.Etappe führte dann von Kusadasi nach Bodrum. Gleich nach den ersten Rennkilometern wartete der erste Berg auf uns. Vorne mit dabei, überquerte ich den Berg und von nun an sollte es nur mehr hügelig ins Ziel gehen. Im Flachen fuhren wir nur Windkante, da die großen Teams ein enormes Tempo vorgaben. Dann bei Kilometer 40 ein sehr schlechter Bahnübergang. Ich dachte mir nichts dabei und folgte der Linie meines Vordermann. Plötzlich riss mir der Gabelschaft (direkt unter dem Vorbau) und ich hatte keinerlei Kontrolle mehr über mein Rad. Nach einem Salto, radierte ich noch einige Meter auf dem rauen Asphalt und kam dann zum liegen. Mein Rad lag völlig kaputt im Strassengraben, ich sofort wieder auf den Beinen und machte mich lautstark bemerkbar nach einem neuen Rad. Die neutralen Betreuer übersahen mich und so musste ich ewig auf unseren Mannschaftswagen warten, welcher weit hinten war, da einer der Jungs einen Defekt hatte. Als sie dann endlich kamen, sahs ich schon im Rettungsauto und wurde verarztet. Leider war nun an keine Weiterfahrt mehr zu denken und die Rundfahrt für mich beendet.
Ich glaube es tat mir mehr weh, dass ich nicht weiterfahren konnte, als die zahlreichen Abschürfungen und Prellungen am ganzen Körper. In gewisser Weise bin ich froh, dass mir bei diesem Horrorsturz nicht mehr geschehen ist, aber es war schon schwer diese tolle Rundfahrt schon nach der 2.Etappe beenden zu müssen.
Die restliche Zeit verbrachte ich im Betreuungswagen, da ich erst am Donnerstag die Heimreise antreten könnte.
Trotz der kurzen Zeit habe ich echt tolle Erfahrungen gesammelt und konnte die Stars aus nächster Nähe beobachten.

 

44th Presidential Cycling Tour of Turkey

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1207951357Von Sonntag den 13.4 bis 20.4 starte ich bei der 44ten Türkeirundfahrt.
Beginnend mit einem Prologe (Kriterium) in Istanbul, dann weiter von Izmir an der Küste entlang bis zum Finale in Alanya. Fünf Pro-Tour Teams, acht Pro-Continetal Teams, neun Continental Teams und zwei National Teams werden am Start stehen. Weitere Infos findet ihr unter: www.tourofturkey.org
Wenn es mir möglich ist, werde ich mich mitte der Woche melden und euch einen kurzen Zwischenbericht geben.
Bis dahin...

 

Stark, stärker, meine Burschen

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1207513087Zweites österreichisches Rennen und ein echt starker mannschaftlicher Auftritt. Zwar spiegelte sich unsere harte Arbeit im Ergbnis nicht wieder, jedoch präsent waren wir =)

Um 10Uhr30 startete im steirischen Fürstenfeld der heurige Thermenland Grand Prix. Leider nur zu siebent am Start, da einige noch immer nicht völlig gesund sind.
Kaum war die rote Fahne eingezogen, folgte eine Attacke die andere. Ich versuchte bei so vielen wie möglich dabei zu sein und mich auch alleine zu lösen. Nach 10km konnte ich mir bei der ersten Sprintwertung den dritten Platz sichern, jedoch als sich aber kurz darauf eine 5Mann Gruppe mit Eibegger absetzten konnte, war leider keiner von uns zur Stelle. So hatten wir die Aufgabe, da von Elk, KTM und Gourmetfein jeweils Fahrer vertreten waren, die Gruppe wieder zurückzuholen. Vorne eingereiht und los gings. Die Burschen (meine Teamkollegen) setzten sich voll ein und zeigten echt Mut, da wir das Risiko auf uns nahmen am Schluss vielleicht kein top- Ergebnis einzufahren.
Die Spitze hatte etwas über 1min Vorsprung, zwar nur langsam aber konsequent konnten wir den Abstand verkleinern. Mit der späten Hilfe vom Team Sava schafften wir es dann, das nur mehr kleine Loch nach vorne, zu schließen. Mit einem kurzen Ausruhen im Feld war nichts, da es gleich wieder mit heftigen Attacken weiter ging. Am ersten Anstieg von den zwei Schlussrunden löste sich dann eine große Gruppe von 25Mann. Leider keiner vorne vertreten, vielleicht auch Grund unserer langen Nachführarbeit. Aber genau dies zwang uns nochmals an die Spitze.
Im Ziel hatten wir auf den Sieger fast drei Minuten und auf die Gruppe dahinter noch zwei Minuten.
Am Ende schaute für mich nur der 41te Platz heraus.
Nichts desto trotz war das heute eine echt tolle Arbeit von allen!
Ein großes Lob an unsere jungen Fahrer, die heute echt Stärke bewiesen!

 

Diesmal waren es nur noch 8km.....

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1207072472So, jetzt war es auch in Österreich so weit...Am Sonntag fiel der Startschuss zum Eröffnungsrennen in Leonding.
Bestes Wetter, bis zu 20Grad, ein beachtliches Starterfeld von 150 Mann und viele neue Farben im Peloton.
Wir gingen mit sieben Mann an den Start, leider nicht vollzählig da einige noch verletzungsbedingt pausieren mussten.
Das Rennen war anfangs etwas hektisch, doch als sich nach der ersten Runde eine drei Mann Gruppe (Pöll, Schröger und ein Slowene) vom Feld lösen konnte und ziemlich schnell einen Vorsprung von über drei Minuten herausgefahren hatte, wurde das Tempo im Feld völlig herausgenommen.
Nach der zweiten Zieldurchfahrt versuchte ich Tempo zu machen, wobei ich aber nur vor dem Feld schwebte. Keine Reaktion von hinten und so fiel mein Entschluss einfach durchzuziehen und alleine den Abstand nach vorne wettzumachen. Gutes Zeitfahrtraining dachte ich mir, aber dass ich so schnell den Anschluss nach vorne schaffe würde, damit rechnete ich nicht. Am Anstieg vor dem Ziel hatte ich die Spitze schon im Blickfeld und kurz nach der dritten Zieldurchfahrt auch schon eingeholt. Erholung....Nein, gleich in die Führung und weiter aufs Tempo drücken. Den Slowenen konnten wir gleich einmal abschütteln und jetzt waren wir nur mehr drei, naja eigentlich zwei, denn auf die Hilfe von Schröger konnten wir nicht zählen. Er genoss lieber den Windschatten und so war nur mehr Pöll übrig. Wir hielten uns sehr gut, jedoch zu zweit war es echt schwer unseren Vorsprung vor dem Elk-Zug ins Ziel zu retten. Wir setzten alles daran, gingen aber nurmehr mit 1min30sec vor dem herannahenden Feld auf die letzte Runde. Die Autos wurden zurückgeordert und so schnell konnten wir gar nicht schauen, tauchte auch schon der grün-rote Elk-Zug auf. Bei der 8km- Marke hatten sie uns dann gestellt. Ich versuchte in den vorderen Positionen zu bleiben um in der Spitze in den letzten Anstieg hineinzufahren. Den Anschluss nach ganz vorne konnte ich nach den anstrengenden vier Runden nicht ganz halten, rettete mich trotzdem mit einem minimalen Rückstand von 29sec als 27ter ins Ziel.
Leider noch knapp vor dem Ziel gestellt, aber wirklich zufrieden mit meiner Leistung, freue ich mich nun auf die nächsten Rennen.
Brandaktuelle Fotos von Mendrisio und Leonding online!

 

Trainingslager Italien

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Gleich nach Mendrisio ging es weiter nach Italien zum zweiten Trainingslager dieser Saison. Anders aufgebaut als in Malaga standen nun vermehert intensive Einheiten am Programm. Das 10tägige Trainingslager sollten die zwei Rennen in Italien (Venezien), mit dem Nationalteam abschliessen. Leider wurde dieser Einsatz abgesagt, da zwei Fahrer bei anderen Rennen eingesetzt waren und kein Ersatz für die beiden gefunden wurde. Nichts desto trotz konnte ich eine super Trainingswoche hinlegen und war bereit für das erste Rennen in Österreich.

 

8 von 12 aber am Schluss hats nicht ganz gereicht…

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1205792717Fast das ganze Team stand am Sonntag den 16.3.2008 im Schweizer Mendrisio am Start.
In der Früh starker Regen aber pünktlich zum Start hatte er ein Einsehen und zum Zieleinlauf sogar Sonnenschein.
Die Runde hatte winkelige, mit einem 2km bissigen Anstieg versehene 12,5km.
Vom Start an extrem hohes Tempo, ich konnte mich in der zweiten Runde sehr gut positionieren und mit 13 Mann vom Feld absetzen. Mit dabei starke Leute wie, Stalder, Hungerbühler und Schmäh. Wir konnten den Abstand bis auf 1:30min ausbauen , was aber extrem schwer war.
Bei einer Attacke konnte sich Stalder vom Schweizer Nationalteam mit vier weiteren Fahrern von uns lösen. Da ich dies aber nicht zulassen wollte und die anderen Schweizer keine Arbeit in der Gruppe mehr machten, gab ich alles was ich hatte und führte unsere Gruppe alleine fast wieder zu den Ausreißern hin. Knapp davor attackierten die Fahrer hinter mir heraus und ich musste meinem Wagnis Tribut zollen und fiel leider aus der Spitzengruppe zurück und konnte mich aber noch vor dem Hauptfeld ins Ziel retten.
Wahrlich ein tolles Rennen der gesamten Mannschaft und auch großer Dank an unsere Betreuer!
Nächste Woche gehts zu zwei Rennen in Italien mit dem Nationalteam.
Schöne Grüße vom Trainingslager in Cesenatico, neue Bilder online!

 

Malaga, what else...

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1203791182Nun ist es schon wieder zu Ende: Das erste Trainingslager dieser Saison in Malaga.
Von 5. bis 21.Februar hieß es wieder ab nach Malaga (Spanien), um die ersten Kilometer im Freien abzuspulen. Zusammen mit meinem Trainingskollegen Lukas Winter (KTM-Junkers) konnte ich diese 2Wochen perfekt ausnutzen, um den ersten Grundstein für die heurige Saison zu legen. Bis auf zwei Regentage, hatten wir echt tolles Wetter, mit Temperaturen zwischen 15-25Grad. Die meisten Ausfahrten waren lange Grundlagenausdauereinheiten und daher auch entsprechend lange. Viel Zeit für andere Dinge hatte wir nicht, da wir fast den ganzen Tag im Sattel saßen.
Ein großes Lob muss ich an Luki geben, da er für sein erstes Trainingslager hervorragende Arbeit leistete und einen extrem großen Fortschritt in diesen 2Wochen hinlegte.
Ein echt gelungenes Trainingslager...und nächstes Wochenende steht bereits der erste Formtest, in Trieste,an.

 

Erster Showdown der heurigen Saison

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1205448670Kurzer Nachtrag zu Trieste. Da ich in den letzten zwei Wochen etwas Prüfungsstress hatte, folgt der erste Rennbericht dieser Saison erst jetzt:
Erster Renneinsatz in der heurigen Saison in Italien(Trieste), wo es gleich voll zur Sache ging.
Leider standen wir nur zu fünft am Start, nichts desto trotz präsentierten wir uns(Federspiel, Angermaier, Brändle D., Kirchmaier und ich) sehr gut und konnten das Rennen als erste, kleine Standortbestimmung verwenden.
Es galt eine große Runde, zu 100km und 4kleine Runden zu je 12km zu bewältigen. In den kleinen Runden ging es dann richtig los, da es pro Runde 150Hm zu fahren galt. Die 25Mann starke Spitzengruppe, welche sich kurz bevor es auf die Schlussrunden ging, absetzte, konnten wir nicht mehr einholen, hielten aber den Abstand von 1min30sec immer gleich. Ich konnte mich in der Verfolgergruppe recht gut halten und belegte schlussendlich den 56.Platz.
Für das erste Rennen in dieser Saison, war dies gleich ein harter Einstand aber soweit war ich mit meiner Form sehr zufrieden.
Am Sonntag, den 16.3 geht es dann auf in die Schweiz, wo mit dem GP Mendrisio auch ein sehr hartes Rennen auf uns wartet. Anschließend geht es weiter nach Italien aufs Trainingslager und am 24. und 25.3 folgen zwei Eintagesrennen in Venezien, bei welchen ich mit dem Nationalteam am Start stehen werde.
Bis dahin...
P.s.: Brandaktuelle Fotos von Malaga und Trieste sind schon online!!!

 

Ein erster Eindruck

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1199997599Eine kleine Vorschau auf die heurige Saison.... das erste Foto im neuen Teamtrikot. Weitere Infos zum ganzen Team findet ihr auf unserer brandaktuellen Homepage unter : www.radlandtirol.at ! Viel Spass damit ;-)