Highlighter

Toscana ti amo, ma quanto dure sono le tue gare

5km vor Beginn des ersten Anstieges lancierten wir das Tempo, konnten ein Loch zwischen uns und das Hauptfeld reissen und als es in den Berg ging war ich dann auf mich gestellt.  Jetzt hies es alles oder nichts. Meine Kollegen leisteten super Arbeit für mich und ich musste "jetzt nur mehr" nach vorne aufschliessen. Wie gesagt so auch getan, habe ich es geschafft. Wir hatten jetzt einen Abstand von einer Minute auf das Hauptfeld. Anfang der zweiten Runde, war unser Vorsprung zirka gleich, doch hinten konnte man nicht mehr vom einem Hauptfeld reden, da nur noch knapp 25 Fahrer übrig waren. Alle anderen stiegen schon nach der ersten Runde bzw. Anstieg vom Rad (40km!). Vorne war es nur ein Kampf. Ein Wechsel zwischen Harmonie in der Gruppe und ständigen Attacken prägte das Renngeschehen. Mir machte die Hitze ziemlich zu schaffen und natürlich die Berge. Was mir dann auch noch im Kopf herumschwierte waren die letzten 5km hinauf ins Ziel. JA, eine Bergankunft. Unseren Vorsprung auf unsere Verfolger konnten wir ausbauen und so kam unsere 23Mann starke Gruppe geschlossen zum letzten Anstieg, wo dann die Entscheidung fallen sollte. Gleich zu Beginn konnten sich 2Fahrer absetzen. Ich wartete etwas ab und setzte eine erfolgreiche  Attacke bei der 2Kilometermarkeas. Konnte Boden nach vorne gut machen und war an dritter Stelle. Doch die letzte Mauer mit 15-20Pronzent (ultimo chilometro) warf mich dann etwas ab. Ich musste noch 3Fahrer ziehen lassen und landete dann 10Sekunden hinter dem Sieger auf dem 6.Platz.  Ein super Rennen und wenn man bedankt, dass es heute nicht gerade mein Terrain war, war ich mehr als zufrieden mit dem Ergebniss.
DANKE nochmals ein meine Teamkollegen die eine hervorragende Arbeit leisteten!