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VUELTA 2014

Vuelta MZF klein-1Es ist soweit, ich werde mit der Vuelta a Espana meine erste Grand Tour bestreiten. Die Kondition in den letzten Wochen war sehr gut und nun freue ich mich auf diese neue Herausforderung. Drei Wochen quer durch Spanien. Einiges an Arbeit wird auf mich zukommen, denn mit Peter Sagen und Oscar Gatto haben wir zwei Stars für die Sprintwertungen und  Damiano Caruso sowie George Bennett für das Gesamtklassement.

 

Die erste Etappe wurde in Form eines Mannschaftszeitfahren ausgetragen. Die 12 km waren gespickt mit Kreisverkehren. Eine fast perfekte Performance lies uns bis zum Schluss um den Sieg zittern, doch Movistar, das letzte Team im Bewerb, konnte sich vor uns schieben. So lautete das Ergebnis dann: 1.Movistar 2.Cannondale 3. Orica-Greenedge

Ein toller Auftakt. Die Stimmung im Team war auch der Wahnsinn und das Publikum gibt dir dann nochmals so einen richtigen Schub.

Die zweite Etappe war eine Angelegenheit für die Sprinter. Wir konnten Gatto gut in Position fahren und er sprintete auf den sechsten Platz.

Ein riesen Highlight erwartete uns beim Start der dritten Etappe. Diese startete auf einem Militär Flugzeugträger. Die Teamvorstellung fand am obersten Deck statt und wir konnten sogar die Kampfjets bewundern. Gestartet wurde dann vom unteren Deck und über eine Brücke ging es hinaus ins Freie. Die Etappe hatte 4 Bergwertungen der 3. Kategorie. Die brütende Hitze, teilweise über 40 Grad und extrem trockene Luft, machte dieses Teilstück sehr schwierig. Für den kurzen aber giftigen Schlussanstieg konnte ich meine Teamkollegen vorne platzieren und fuhr den letzten Kilometer dann locker ins Ziel. Damiano Caruso konnte sich auf den fünften Platz in der Gesamtwertung vorschieben.

Die 4. Etappe hatte 2 Bergwertungen eine der 3. Kategorie und vor dem Ziel noch eine der 2. Kategorie. Bei der zweiten war das Tempo knapp vor der Bergwertung in einem ca. 13% steilen Stück für mich zu hoch, ich mußte leider abreißen lassen und fuhr mit einer Gruppe ein paar Minuten später durchs Ziel. Damiano konnte seinen guten Gesamtrang verteidigen.

Auf der 5. Etappe nach Ronda war das Tempo im Feld sehr zügig, weil Tony Martin, der Zeitfahr Weltmeister in einer Fluchtgruppe vertreten war. Er ließ sich dann aber zurück fallen, weil er  den Abstand nicht vergrößern konnte. In einer Abfahrt die THW. Sehr eng und unübersichtlich war, mußte ich Getränke holen und wie ich zurück kam war das Feld in 4 Gruppen aufgeteilt. Saxo-Tinkoff hatte mächtig Druck erzeugt und somit das Feld gesprengt. Es waren bei mir auch Klassementsfahrer vertreten die auf so einen Angriff nicht vorbereitet waren. Wir versuchten noch alles um aufzuschließen, aber bei so einem Höllentempo war das nicht mehr möglich. Na ja, somit habe ich wenigstens mehr Chancen in den nächsten Etappen bei einer Fluchtgruppe dabei zu sein. Damiano und De Marchi konnten sich gerade noch aus der 2. Gruppe in die erste retten und so konnte Damiano seinen Gesamtplatz verteidigen.

Also bleibt am laufenden, seit live dabei, in den nächsten Tagen folgt ein  Update!!