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Arctic Race Norwegen Etappen 1-4

Arctic Race kleinNach meinen Erfolg in Polen, freute ich mich schon sehr hier auch meine gute Form zeigen zu können. Die Topographie der Rundfahrt kam mir sicher entgegen und so startete ich Top motiviert in die erste Etappe, die mit 204 km von Hammerfest direkt ans Nordkap führte. Viel Wind und kühle Temperaturen prägten das rennen. Die Spitzengruppe, welche sich schon früh bildete, wurde nach einem 6,5 km langen Tunnel der unter dem Meer durchführte, ca. 20 km vor dem Ziel eingeholt.

Ich fühlte mich sehr gut und war mit Villela immer ganz vorne zu finden. Auch bei der entscheidenden Attacke, 1,5 km vor dem Ziel, war ich dabei, doch plötzlich hatte ich im HR einen Speichenriss und alle meine Chancen auf einen Etappensieg waren dahin, kein neutraler Mechaniker sowie unser Betreuerfahrzeug waren in Sichtweite. Ich kämpfte mich ins Ziel und wurde mit 30s Rückstand, der Zeit der Verfolgergruppe gewertet. Diese Leistung zeigte mir das ich momentan wirklich in guter Form bin.

Die zweite Etappe von Honningsvåg nach Alta mit 207 km war den Sprintern vorbehalten, auch hier war starker Wind unser zweiter Gegner. Nachdem die Spitzengruppe gestellt, war gaben die starken Sprintteams das Zepter nicht mehr aus der Hand und Katusha konnte einen Sieg verbuchen. Wir versuchten Gatto noch in Position zu bringen, er konnte sich aber nicht ganz so wie erwünscht positionieren und erreichte somit leider keinen Podestplatz.

Die 3. Etappe von Alta nach Kvænangsfjellet über 132 km endete mit einer Bergankunft. Ich war bis ca. 2km vor dem Ziel in der Spitzengruppe vertreten, versuchte noch für Villela Tempo zu machen, mußte aber leider dann reißen lassen und erreichte mit 40s Rückstand das Ziel.

Auf der 4. Etappe fuhren wir zuerst ca. 110km auf eine vorgelagerte Insel und dan 6 mal einen Rundkurs Tromsø – Tromsø gesamt 165 km. Ich war wie immer vorne dabei, nur leider beim Anstieg in der letzten Runde ließen Fahrer vor mir ein Loch das ich nicht mehr schließen konnte und so erreichte ich das Ziel hinter der kleinen Spitzengruppe mit ca 1min.

Alles in Allem eine gelungene Generalprobe für die Vuelta, auf die ich mich jetzt schon riesig freue!