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Quer durch Österreich und eine Menge an Höhenmetern gesammelt

TourDie heurige Ö-Tour hatte es in sich. Einemmal quer durch Österreich, kaum ein Meter flach (insgesamt knapp 15000 Höhenmeter) und das Wetter machte das ganze nicht leichter. Der Start erfolge heuer in Tulln an der Donau, vor den Toren Wiens. Auf den ersten beiden Etappen, sah ich sehr gute Chancen für mich, versuchte alles um in die Spitzengruppe zu kommen, doch wurde mein Einsatz nicht belohnt. Umso mehr freute ich mich auf dem zweiten Teilstück für

meinen Teamkollegen Oscar Gatto. Nach perfekte Teamarbeit vollendete er das ganze mit dem Tagessieg in Bad Ischl. Am Horn konnte sich unser Damiano Caruso auf den zweiten Gesamtrang vorarbeiten und das gelbe war jetzt in Aussicht.
Auf der vierten Etappe stand wieder ein Massensprint in Aussicht und somit mussten wir Cannondale Fahrer das Zepter in die Hand nehmen. Es war ein verdammt harter Arbeitstag, doch Gatto machte wieder alles richtig und holte den zweiten Tagessieg.
Die Glockneretappe hatte es wieder in sich. Von Regen bis Schnee und dichter Nebel war alles dabei, doch alles lief perfekt und Caruso konnte seinen Gesamtrang verteidigen. Eines der schwersten Teilstücke der heurigen Tour war die Kärnten Etappe. Hier gab es drei Berge der ersten Kategorie zu bewältigen. Ich hatte nicht gerade meinen besten Tag, versuchte jedoch so lang wie möglich meinen Teamkollegen zur Seite zu stehen und so gut wie möglich zu unterstützen. Kurz vor dem Gipfel des vorletzten Anstieges musste ich dann etwas zurückschrauben und fuhr dem Ziel mit einer kleinen Gruppe entgegen.
Einfach glücklich im Ziel am Dobratsch angekommen zu sein, freut ich mich endlich Wien entgegen zu fahren. Das Zeitfahren lief noch gut. Caruso fixierte seinen dritten Gesamtrang und jetzt stand die Wien Etappe an. Ich hatte es mir fest in den Kopf gesetzt in einer Spitzengruppe nach Wien einzufahren, war sogar zweimal in einer Gruppe, jedoch nicht in der richtigen. Leider war unser Cannondaletrikot nicht gerne vorne gesehen, denn alle wussten, dass wir den stärksten Sprinter im Feld haben. Somit wollte man, dass wir auch die Nachführarbeit leisten würden und mit einem Mann in der Spitze wär das eben nicht der Fall. Somit ging es für mich im Hauptfeld rein nach Wien. Mein zahlreichen Fans konnte ich trotzdem alle begrüßen. Alles vorbereitet für einen Massensprint doch alles es ein mächtiges Gewitter über Wien herunter ging, war etwas Chaos im Feld. Gatto kam zwar vorne an doch riskierte nicht mehr alles im Finale. Somit blieb es bei zwei Etappensiegen. Doch sehr erfreulich der Sieg von meinem Freund Marco Haller. Gratulation.
Eine harte Rundfahrt liegt jetzt hinter mir. Es ist immer schön in der Heimat Rennen zu fahren und noch dazu bei so tollen Fans! Danke an alle die live vor Ort (und natürlich auch vor dem TV) die Daumen gedrückt haben und mich lautstark unterstützt haben. Ihr wart spitze und die neuen Fan-Shirts machen richtig was her. Danke an alle!