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Titelkampf im Land der Berge

ÖMAls letzter Formtest vor der Österreichrundfahrt ging es am Sonntag um das rot-weiß-rote Staatsmeistertrikot. Viel Regen und eine sehr schwere Streckenführung prägten das Rennen. Diesmal wollte ich das ganze ruhig angehen lassen, fand mich dennoch in der Spitzengruppe wieder. Mit dabei waren unter andern, Eisel,

Brändle, Haller, Mühlberger und noch einige andere starke Fahrer. Doch das Glück hatten wir heute nicht auf unseren Seite. Endlich den Vorsprung etwas ausgebaut, knappe zwei Minuten, kam es in unsere Gruppe zu einem Sturz. Wir warteten wieder zusammen, vorloren aber dabei eine Minute. Dann wurden wir auch noch falsch geleitet, nämlich auf die Autobahn. Nochmals ein Zeitverlust. Hinten kam man immer näher. Dann der erste schwere Anstieg am Weg Richtung Innsbruck (Gnadenwald). Hier halbierte sich unsere Gruppe und jetzt waren wir nur noch sieben. Hinten wurde auch mächtig Druck gemacht. Einer der Hauptakteure, der Titelverteidiger Riccardo Zoidl. Nach einem Sturz von Berni Eisel in der Abfahrt, nahm ich etwas das Tempo raus, jedoch setzen sich in diesem Moment Haller und Brändle etwas ab. Sie konnten einen minimalen Vorsprung herausfahren. Auf dem ersten giftigen Anstieg, am Weg zu den Schlussrunden, setzte Mühlberger eine Attacke um aufzuschließen. Berni und ich waren am Hinterrad. Auf den letzten Metern musste ich etwas reißen lassen. Mühlberger und Eisel schlossen zum Spitzenduo auf. Ich war 10Sekunden dahinter mit Schönberger. Zu Beginn der Schlussrunden sah es so aus als konnten wir wieder nach vorne stoßen, doch dann sah ich schon Zoidl herankommen. Also liesen wir etwas locker und warteten auf die Dreier Gruppe von hinten. Eine Runde konnte ich dort mithalten, dann war der Ofen endgültig aus. Zoidl schlug am Berg ein brutales Tempo an. Schaffte es ganz nach vorne und feierte schlussendlich einem Solosieg. Titel erfolgreich verteidigt. GRATULATION RICCI!
Ich fuhr die letzte Runde noch mit einem guten Zug zu Ende und landete auf dem achten Rang. Ein harter Arbeitstag war zu Ende und auch ein Blick auf das Ergebnis spiegelte das wieder. 30 Fahrer kamen ins Ziel, wobei 10 davon die Karenzzeit nicht schafften.