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Die Qualen von Paris-Roubaix

Paris RoubaixMein erster großer Klassiker liegt hinter mir. Eine riesen Erfahrung und es war einfach genial. Am Tag davor war die Aufregung schon groß. Bei der Teampresentation wurden wir bereits von Menschenmassen empfangen. Ein wahnsinns Gefühl.
Dann war relaxen angesagt. Massage, Abendessen und früh ins Bett. Der nächste Tag hatte es nämlich in sich. 260km davon 55km Kopfsteinpflaster,

eben das härteste Eintagesrennen der Welt. Die Vorfreude auf das Rennen war extrem und dann ging es endlich los. Anweisung für das Rennen?!? Peter Sagan zum Sieg führen. Ihn so gut und frisch wie möglich auf die letzten entscheidenden Kilometer zu bringen. Dies war leichter gesagt als getan. Drei Mal musste er seinen Rennmaschine wechseln und wurde in einer wichtigen Rennphase auch noch von einem platten Hinterreifen ausgebremst. Nichts desto trotz standen wir ihm immer zur Seite. Konnten ihn immer wieder nach vorne bringen. Nicht nur für uns sonder auch für Peter war das sehr kräftezehrend. Umso mehr muss man seinen sechsten Platz hervorheben. Ich konnte mich bis Rennkilometer 210 in der Favoritengruppe halten, musste dann aber der vielen Arbeit Tribut zollen. Auch in meiner Gruppe wurde noch richtig Druck bis ins Ziel gemacht. Hier bemerkt man erst, was es für einen Stellenwert hat dieses Rennen im Stadion von Roubaix zu beenden. Als 86 mit knapp neun Minuten überquerte ich die Ziellinie. Mit der Performance bei meinen ersten Klassiker war ich sehr zufrieden.
Eines muss ich noch hinzufügen: Mein ganzer Körper schmerzte. Speziell Arme und Rücken. Auch zwei Tage nach Paris- Roubaix konnte ich meine Finger nicht richtig abbiegen und geschweige denn von dem Muskelkater in den Armen. Leider ist das ganze, von Freude bis Qualen, in Worten nicht zu beschreiben. Man muss dieses Rennnen gefahren haben um dies alles nachvollziehen zu können.